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Claus stand oben hinter dem Fenster, beobachtete Uschi und fragte sich, ob er ihr
nicht zu viel zumuten würde. Aber er kannte ihren Selbstdarstellungstrieb und wußte, daß auch sie diese 2 Stunden genießen
würde. Grinsend ließ er sich wieder in den Sessel fallen und stellte sich vor, in welchem Zustand er sie in 2 Stunden wiedersehen würde.

Uschi ging ihrer ersten Aufgabe entgegen. Sie war mittlerweile beim Kaufhof
angelangt und ging entschlossenen Schrittes Richtung erster Etage.

Claus hatte ihr aufgetragen, daß sie die Rolltreppe benutzen mußte. Bei der
Vorstellung, daß so mancher Mann gerne nach oben sieht während er abwärts fährt, machte sich ein Kribbeln in ihrem Lustzentrum
bemerkbar. Sie spreizte leicht die Beine und bewegte ihren Unterkörper etwas nach vorne. Aber da war sie auch schon oben
angelangt und schaute sich suchend um. Ahja, da links, hinten in der Ecke…

Da war sie , die neu errichtete Verkaufsfläche von Drakkar Noir von der Claus ihr
berichtet hatte – sie hatte es also auf Anhieb gefunden . Doch je näher sie kam desto klarer wurde ihr wieso Claus sie just hierher
entsandte um das von ihm so geliebte Eau de Toilette zu besorgen – der Stand war nahezu zur Gänze aus Spiegeln und
hochglanzpoliertem Edelstahl gefertigt – einer Mischung aus Spiegelkabinett und gläsernem Irrgarten zugleich.

Nein – das konnte er nicht ernst gemeint haben – und das, was er ihr aufgetragen
hatte – nein, das konnte sie in dieser Form nicht ausführen – sie würde ihn belügen müssen, denn das ging eindeutig zu weit.

Sie würde nur schnell hingehen , den Flakon erstehen und dann eilig das Weite
suchen. Da betrat sie auch schon den Edelstahlboden des Verkaufsstandes – hielt kurz inne , überprüfte ob jemand in ihrer Nähe war und blickte im Anschluß daran an sich hinunter . Sie sah in ihre eigene

Blöße , sah – wie sich ihre, vom Boden reflektierte Nacktheit in der Spiegelverkleidung des Verkaufspultes wiederholte und wagte nicht daran zu denken wo noch überall in diesem Kabinett ihre nackte Scham zu sehen war.

Nicht allzu viele Menschen waren mit ihr gemeinsam an diesem Verkaufsstand – aber sie wußte , daß jene wenigen jedenfalls ihre Nacktheit bereits entdeckt haben mußten. Allen voran der junge Verkäufer vor ihr, den ihre Blöße offensichtlich in eine Art

von Bann zog und welcher seinen Blick gar nicht mehr von der metallischen Fläche
unter ihren Schuhen lösen konnte.

Plötzlich dachte sie an Claus , wie sagte er noch zu ihr kurz bevor sie ihn verließ:
“Ich persönlich habe nichts davon wenn ich dich so losschicke – du sollst begreifen daß ich dies für dich tue – für dich ganz allein!
Ich weiß, es wird dich stärken – genieße die entstehenden Momente , – reize und koste sie aus – sie werden dir Kraft geben für
alle weitere Zusammensein mit mir!”

Bis zu dieser Sekunde, in der ihr seine Worte einfielen, pochte nur das Blut in ihren
Schläfen vor Aufregung – nunmehr war aber die Selbstsicherheit von vorhin zurückgekehrt, machte sich dieses pulsierende
Gefühl auch wieder zwischen ihren Schenkel bemerkbar.

Sie spürte wieder dieses verräterische Ziehen von ihren Lenden ausgehend bis zu
ihrem Lustzentrum, daß sich schon so oft im Zusammenhang mit Claus bemerkbar machte. Gerade jetzt hatte sie für einen
winzigen Moment das Gefühl, die Kontrolle über sich selbst zu verlieren – das Gefühl, daß sie der Empfindungsvielfalt aus Angst,
Scham, Reinlichkeit, Geilheit und Hochgefühl, welches ihr wie ein Stromschlag in den Unterleib schoß, nicht gewachsen sein
würde. Sie war sich für Sekunden nicht sicher, ob sie gleich die Kontrolle über ihre Blase verlieren oder einen Orgasmus haben würde.

Aber genauso schnell wie sie von diesem Gefühl übermannt wurde – genauso schnell
hatte sie sich wieder unter Kontrolle bekommen . sie ging auf den noch immer wie angewurzelt stehenden Verkäufer zu ,
blieb einen Meter entfernt vor ihm stehen, stützte – obgleich sie das sonst nicht mochte – ihre Hände auf der Theke ab, schob
ihren Unterkörper etwas nach hinten und zur gleichen Zeit veränderte sie die Position ihrer Beine, in dem sie diese etwas öffnete.

“Junger Mann – ich hätte gerne einen Flakon Drakkar Noir Eau de Toilette – als
Geschenk verpackt!”

Der Verkäufer, der mit roten Ohren noch immer gebannt nach unten sah, bemerkte
plötzlich, daß seine Kundin ungeduldig mit den Fingern auf die Theke trommelte. “Drakkar Noir, wo haben wir es denn?” Er
sprang aufgeregt an denRegalen hin und her, griff dann zu und zeigte ihr das gewünschte Eau de Toilette. “Genau das möchte ich,
bitte besonders schön einpacken, ich werde mich in der Zwischenzeit ein wenig umschauen.”

Lüstern verfolgte der Verkäufer jeden ihrer Schritte, während er, nun doch ziemlich
abwesend, die Flasche einpackte. Uschi genoß seine Blicke, sie spürte in diesem Moment wieder dieses aufregende Gefühl
von begehrter Weiblichkeit, daß in ihrem Alltag sonst nur noch selten aufkam. Sie zog den Gürtel ihres Mantels zurecht,
hoppla, da waren doch tatsächlich für einen kurzen Moment ihre Oberschenkel zu sehen….!

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